USA, Einreisebestimmungen

Der US-Kongress hat am Ende 2015 ein Gesetz zur Änderung des Visa Waiver Programms beschlossen, das Reisende von der Teilnahme am Visa-Waiver-Programm weitestgehend ausschliesst,  die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, in Iran, im Jemen, in Libyen, in Somalia, im Sudan oder in Syrien aufgehalten haben oder als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen. Am 21.01.2016 wurde seitens der US-Behörden kommuniziert, dass die neue Regelung ab sofort in Kraft tritt.

Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis sollen mit Umsetzung des Gesetzes ihre Gültigkeit verlieren. Betroffene Personen müssen nach derzeitigem Kenntnisstand künftig für die Einreise in die USA ein Visum beantragen. Anderenfalls ist mit empfindlichen Einreisestrafen zu rechnen.

Die US-Regierung prüft derzeit noch, inwieweit möglicherweise Personen, die sich nach dem 01.03.2011 in einem der o.g. Länder aufgehalten haben, nach einer Einzelfallprüfung von den nun in Kraft getretenen Verschärfungen ausgenommen werden können.

Reisenden wird dringend empfohlen, sich vor Antritt einer Reise in die USA und unabhängig vom Bestehen einer ESTA-Reisegenehmigung über die aktuellen Bestimmungen für die Einreise in die USA zu informieren.